Mein Selbstverständnis - So schreibe ich

Ob Blogs, Ratgeber oder Gesundheitsseiten: Jeder, der heutzutage eine Tastatur bedienen kann, beglückt das Internet mit seinem Geschreibsel. Was unterscheidet mich von anderen Autoren?

 

Fundierte und einzigartige Texte statt Massenware

Das Internet ist hungrig und braucht ständig neue Texte. Viele Content-Schreiber reihen Versatzstücke aus Wikipedia und Google-Suche aneinander - und einer schreibt vom anderen ab. So findet man regelmäßig überall die gleichen Texte bis hin zu Duplicate Content.

 

Im Gegensatz dazu stütze ich mich auf Bücher, Zeitschriften, klinische Studien und Publikationen - so wie es sich für einen Wissenschaftler gehört. Und freue mich diebisch, wenn wieder jemand ganz offensichtlich von mir abgeschrieben hat…

 

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

 

Mehrwert inklusive statt Content-Agentur

Bei Content-Agenturen erteilen Sie einer anonymen Meute einen Auftrag - neudeutsch nennt man das Open Order - hoffen, dass ihn jemand annimmt, das Briefing versteht und einen halbwegs brauchbaren Text abliefert. Punkt und Ende der Geschichte. Da ist bei mir deutlich mehr drin.

 

Meine Stammkunden wissen es sehr zu schätzen, dass ich ihnen stets mit kritischen und hilfreichen Anmerkungen zur Seite stehe. Auftrag erledigt heißt nicht, dass ich nicht weiter die Augen offen halte und sofort weitergebe, wenn mir etwas Relevantes und Wichtiges begegnet. Kooperation und Teamarbeit halte ich für extrem wichtig.

 

Auch wenn es um die Neu- oder Umgestaltung von Webseiten, Ratgebern, Büchern kommt man gerne auf meine Ratschläge und meinen guten Riecher zurück. An Ideen und Einfallsreichtum mangelt es mir in der Regel nicht. Auch hier kommt mir meinen langjährigen Erfahrungen in vielen Bereichen zugute.

 

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Wissen ist Macht

Ich bin ein Dinosaurier aus einer Zeit, als es noch kein Internet gab und in der man Vieles einfach WISSEN musste - ganz einfach weil man nichts mal eben schnell  mit dem Handy nachschlagen konnte. In der Regel habe ich Antworten schneller parat als mein Gegenüber mit dem Tippen fertig ist ;-)...

 

Was meine verstorbene bessere Hälfte mit liebevollem Spott à la Encyclopaedia Stephanica quittierte hat seine Vorteile: Abgesehen von einer gesunden Allgemeinbildung verfüge ich über eine gutsortierte Bibliothek und vertraue der altmodischen Datenquelle Buch mehr als  selbsternannten Experten auf Facebook & Co. - Bücher und Zeitschriften betrachte ich als Grundnahrungsmittel.

 

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Zuverlässige und aktuelle Quellen sind das A und O

Beliebtheit und Klicks im Internet sind keine Indikatoren für Wahrheit, im Gegensatz zu zuverlässigen Quellenangaben: Wenn Sie das möchten, kann ich jede Aussage mit einem Literaturzitat belegen. Googeln Sie mal spaßeshalber "Quellen, Links und weiterführende Literatur" - bei vielen meiner Beiträge ist das die typische Überschrift des Literaturverzeichnisses.

 

Mithilfe von PubMed und anderen wissenschaftlich zuverlässigen Quellen bleibe ich am Puls der Zeit. Ein Wissenschaftler sollte ständig Augen und Ohren offenhalten, Querverbindungen herstellen, kritisch bleiben und sich unabhängig vom Mainstream seine eigenen Gedanken machen. Das Gehirn ist keine Seife und wird durch Benutzen nicht kleiner.

 

Sich tagtäglich weiterbilden halte ich für ein absolutes Muss, denn Wissen ist nicht statisch und wird von klugen Köpfen ständig hinterfragt und manchmal auch auf den Kopf gestellt - davon lebt die Wissenschaft. 

 

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Demokratisierung der Medizin

Die Demokratisierung der Medizin halte ich für eine der wichtigsten Errungenschaften des Internetzeitalters. Otto Normalverbraucher ist nicht länger auf Gedeih und Verderb den Ansichten der Ärzteschaft ausgeliefert und kann sich eine fundierte eigene Meinung bilden.

 

Dummerweise gibt es nicht nur bei Facebook und Twitter keinerlei Qualitätskontrolle. Wer sich nach fünf Minuten Dr. Google besser "informiert" fühlt als jemand, der sich jahrelang mit einer Sache beschäftigt hat, sollte sich seine zweite Meinung bei Dr. Yahoo und nicht beim Hausarzt einholen. Was aber nicht bedeutet, dass der allwissend ist. Und es schadet keineswegs, wenn man nicht alles über sich ergehen lässt, sondern kritisch nachhakt.

 

Das sollte fundiert erfolgen: Es gibt nun mal keine einfachen Lösungen - wer mitreden will, muss Zeit investieren und sich auf seine Quellen verlassen können. Auf meine Texte zum Beispiel. Wer nichts weiß, muss alles glauben. Wer mehr weiß, kann sich ein zuverlässigeres Bild über Sinn und Unsinn machen, von dem es im Internet und im richtigen Leben mehr als genug gibt.

 

Bild von Johannes Plenio auf Pixabay

Mehr als Schulmedizin

Trotz meiner schulmedizinischen Vorbildung habe ich keine Berührungsängste mit Volks- und Naturheilkunde, Homöopathie und Komplementärmedizin. Alle Fortschritte in der Medizin haben wir Quer- und Andersdenkern zu verdanken. Was heute obskur klingt, lässt sich vielleicht morgen wissenschaftlich beweisen.

 

Man denke an das Kopfschütteln der unfehlbaren Experten, als Emil von Behring die ersten Impfungen durchführte oder Robert Koch und Louis Pasteur etwas von mikroskopisch kleinen Krankheitserregern erzählten. Die gleiche Sorte von sich niemals irrenden Experten haben die unsinkbare Titanic gebaut.

 

Ich bin der festen Überzeugung, dass integrative Medizin viele unserer Probleme lösen könnte - wären Schulmediziner, Heilpraktiker und Naturmediziner weniger verbohrt und würden beide Seiten versuchen voneinander zu lernen. Man muss nicht jeden offensichtlichen Blödsinn mitmachen, aber man darf auch nicht alles von vornherein zu ebensolchem erklären.

 

Bild von MedicusDrogerie auf Pixabay

Empirie: Naturheilkunde und Hausmittel

Über Hausmittel, Phytotherapie und Naturheilkunde schreibe ich häufig. Oft sind sie  seit Jahrhunderten in Gebrauch - bestimmt nicht, weil man sich die Wirksamkeit nur einbildet. Schulmediziner neigen dazu, einem neuen, kaum erprobten Mittel mehr zu vertrauen als tausendfachen Erfahrungen. Was dabei herauskommt, sieht man bei Thalidamoid aka Contergan, und Antidepressiva sind nur bei schweren Depressionen einem Placebo überlegen - vergleichbar mit den vielgescholtenen Globuli aus Homöopathie und Anthroposophie.

 

Ajurveda, Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und Verfahren aus der Volksheilkunde anderer Völker sind reine Hirngespinste? Klinische Studien zeigen, dass Safran oftmals ebenso zuverlässig gegen Depressionen hilft wie Antidepressiva. Weihrauch gilt als exzellentes Mittel gegen Entzündungen. Neuseeländischer Manuka-Honig ist der Renner bei chronischen Wunden und wirkt sogar gegen multiresistente Keime, bei denen alle Antibiotika versagen.

 

Publikumsgerechte Texte

Egal ob es sich um Mediziner, Schüler, Fachkräfte oder interessierte Laien handelt: Der Text auf einer Internetseite muss grundlegend anders aussehen als in einem Lehrbuch. Mit dem Zauberberg hätte Thomas Mann im Internet keinen Pfifferling gewonnen. Die Aufmerksamkeitsspanne des Internet-Users ist kürzer ist als die einer Fruchtfliege oder eines Goldfisches. Darunter darf die textliche Qualität nicht leiden - sie muss nur anders sein. Ich weiß, dass ich für eine bestimmte Klientel schreibe und dass es nichts Schlimmeres gibt, als sein Publikum zu langweilen.

 

Bild von Ulrike Leone auf Pixabay

SEO und Keywords sind wichtig, aber nicht alles

Jenseits von ordentlicher Rechtschreibung und Grammatik kümmere ich mich ebenso selbstverständlich um Suchmaschinen-Optimierung. Meine Texte sollen schließlich möglichst weit oben in den Suchergebnissen landen (was tatsächlich oft der Fall ist).  Gut lesbare Texte sind wichtiger als  künstlich verdrehte Sätze voller Keyword Stuffing.

 

Früher oder später zahlt sich textliche Qualität bei Google aus, denn die ständig neuen Algorithmen passen sich den Such-Bedürftnissen der User immer besser an und sind kein mathematischer Selbstzweck, wie manche SEOlogen immer noch glauben.

 

Bild von Sasin Tipchai auf Pixabay